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Technik Trends zum Anhören

Fortschritt – Technik bei detektor.fm präsentiert von Conrad Electronic

detector.fm - Fortschritt – Technik bei detektor.fm präsentiert von Conrad Electronic

detector.fm - Fortschritt – Technik bei detektor.fm präsentiert von Conrad Electronic

Unter dem Motto „Fortschritt – Technik bei detektor.fm präsentiert von Conrad Electronic“ kooperiert ab April 2011 das innovative Internetradio „detektor.fm“ mit Conrad Electronic. Dabei werden jede Woche neue Trends aus den Bereichen Technik und Innovation vorgestellt – im Live-Stream, auf der Webseite und im Podcast – also jederzeit abrufbar.

Sprachsteuerung: Was Siri & Co. heute schon können

Mit der Siri Sprachsteuerung können Sie Ihr Apple iPhone einfache und bequem steuern «Siri» auf dem iPhone von Apple, «Voice Actions» auf Android-Telefonen - Sprachsteuerung wird zum Massenphänomen. Bald werden wir unsere Häuser und Autos - nach Knöpfen, Tasten und Displays - auch per Sprache bedienen. Was schon geht und was noch nicht: ein Special über den nächsten Schritt in der Mensch-Maschine-Kommunikation.
Keine Tastatur, keine Knöpfe, keine Maus – in einer fernen Zukunft, so die Vision, sollen wir die Maschinen um uns herum mit unserer Stimme steuern. Und diese Zukunft ist vielleicht näher, als wir glauben. Smartphones, Autos und PCs lassen sich schon heute immer stärker mit der Stimme steuern. Und Apples neues iPhone macht mit dem System "Siri" Schlagzeilen: das soll über reine Sprachsteuerung weit hinausgehen, und dem ganz natürlichen Sprechen mit der Maschine einen großen Schritt näher kommen. So soll es möglich sein, Fragen an das iPhone zu stellen, und mit Siri zu interagieren.
Was kann die Sprachsteuerung also heute schon? Und wo geht die Reise hin? Marcus Engert hat mit Maschinen und Wissenschaftlern gesprochen.

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Hörbeispiel: Guten Morgen – „Ich wünsch dir einen guten Morgen“ – Erinnere mich heute Mittag an mein Zugticket – „Okay, ich erinnere dich“ – Regnets morgen? – „Es sieht nicht nach Regen aus morgen“.

So klingt SIRI, das neue Spracherkennungssystem auf dem iPhone. Und man merkt deutlich, in welche Richtung das gehen soll. Anders als viele Sprachsteuerungen bisher soll der Nutzer sich mit SIRI unterhalten können. Ganz natürlich. SIRI soll Zusammenhänge verstehen: Wenn man fragt "Gibt es einen guten Italiener in Laufnähe" soll, falls die Antwort "Nein" lautet, die Nachfrage "Und was ist einem Mexikaner?" möglich sein. SIRI soll aus dem Kontext heraus diese neue Anfrage nach einem Restaurant interpretieren können. Auch Googles System "Voice Actions" bietet schon länger eine umfassende Sprachsteuerung – wie hier zu hören in einem Android-Handy.

Hörbeispiel: Hallo, Galaxy! - Was möchten Sie tun? - Spiele Musik. Kate Bush, Running up that hill. (Musik läuft an)
Das neue an Siri ist seine Herkunft: es entstammt einem militärischen Forschungsprojekt zu künstlicher Intelligenz. Es soll Kontexte verstehen können. Und greift dazu im Hintergrund auf große Wissensdatenbanken wie Wolfram Alpha zurück. Siri versteht zwar nicht immer, ist aber lernfähig. Leider funktioniert das zumindest auf Deutsch noch nicht ganz reibungslos. Meistens versteht Siri einfach nicht, was gesagt wurde. Und antwortet mit komischer und humorvoller Verwirrung. Das ist anfangs witzig und reizvoll, wird nach einiger Zeit aber langweilig – Siri verwandelt sich von einer Freundin wieder in einen schnöden Assistenten zurück. Woher kommt also dieser Hype?

Es ist die Schnittstelle, es ist nicht die Spracherkennung selber. Die Aktivierung von Siri erscheint den Leuten einfach und natürlich. Und das sind wirklich kleine Unterschiede, die man in der Software-Ergonomie kennt. Geringfügig andere Funktionalität bringt den Erfolg des Produktes im Verhältnis zu einer anderen Software. Die Leute sagen: "Acht, ein Knopf gedrückt." Oder eine Einstellung wie "ans Ohr halten - und schon gehts los", versus eine Applikation starten. Und dafür lieben es die Leute.
Aber das hat es immer schon gegeben: den sogenannten Eliza-Effekt. Es gab ein ganz frühes K.I.-System (K.I. wie künstliche Intelligenz) und da wurde ein Psychiater modelliert. Und viele Leute fanden das System fast besser als den menschlichen Psychiater - und sie wollten es weiterbenutzen, auch nachdem man ihnen erzählt hatte, dass es nur ein System ist. Ich glaube, es ist so ein bisschen ein Tamagotchi-Effekt: man kann auch sich Objekten sehr verbunden fühlen, sagt Karin Harbusch, Professorin für Computerlinguistik und künstliche Intelligenz der Uni Koblenz.


Zwar hat schon Windows im April 2009 eine Sprachsteuerung in Handys verpflanzt, Apple dann ein halbes Jahr später im iPhone, gefolgt von Googles „Voice Actions“ für Android-Geräte. Und auch andere Geräte wie Autos oder Navigationssysteme können mit Stimme gesteuert werden. Nachrichten schreiben, das Wetter abfragen, den Wecker stellen – solche einzelnen Funktionen sind längst per Sprachbedienung machbar. Programme wie „Dragon Dictation“ können auf den heimischen Rechner gespielt werden. Danach kann man dem Computer sagen, was er tun soll.
Jedoch sind dies alles keine Systeme, die aus dem Kontext heraus reagieren können. Das kann Siri eindeutig besser, als jedes andere System bisher. Und das zeigt den Paradigmenwechsel in der Sprachsteuerung. Bisher musste der Nutzer fest definierte Vokabeln auswendig lernen - oder anders: das Gerät gab die Syntax vor. Und das ist ein Problem, sagt Karin Harbusch.

Die Maschine muss uns verstehen, ganz klar. Die Schnittstelle muss dem Menschen gemäß gestaltet werden. Und gerade die menschliche Sprache ist da prädestiniert dafür, dass wir uns da ganz natürlich verstanden wissen wollen. Da muss die Maschine kommen.

Nun aber soll es, wie im Falle von Siri, möglich werden, frank und frei zu sprechen. Klingt einfacher, als es ist: Denn eine ganze Generation hat es nicht richtig gelernt, mit Maschinen zu sprechen. Geraten sie zum Beispiel an eine Hotline, sprechen sie gekünstelt, besonders deutlich und abgehackt.

Das ist ein Problem. Das hat sich jetzt in einer bestimmten Generation festgebrannt, dass man die Maschine dazu benutzen kann, bestimmte Sachen per Sprache einzugeben und ausführen zu lassen, wenn man sich nur mit der Sprache an die Maschine anpasst, sagt Tim Polzehl von den Telekom Innovations Labs an der TU Berlin. Dabei wäre es viel spannender, wenn wir uns ganz natürlich geben könnten. Tim Polzehl arbeitet genau daran. Die Maschine soll an der Art, wie wir sprechen, unsere Laune, Alter oder Persönlichkeit erkennen. So könnte man zum Beispiel im Callcenter einer Hotline bestimmte Menschen zielgerichteter an Mitarbeiter durchstellen. Ich denke allerdings, das ist nicht der primäre Anwendungsfall. Es ist eher so zu sehen, dass, wann immer Sie mit Ihrem Handy oder Ihrem Computer oder Ihrem Fernseher in Zukunft sprechen, der Anwendungsfall ist, dass dieses Gerät Sie möglichst gut erkennen kann.
Das allerdings wird heute und morgen nicht der Fall sein. Zu skeptisch ist der Mensch, zu unvollkommen die Maschine. Das zeigen auch Versuche, die Sprachsteuerung in unsere normale Alltagswelt zu bekommen.

Ich träume vom sprechenden Auto, vom sprechenden Haus... Aber Untersuchungen mit dem Hotelzimmer der Zukunft zeigen: man kommt in das Zimmer, es gibt keinen Fernseher, kein Telefon, es ist gar nichts da - die Leute waren sehr irritiert und haben die Fernbedienung gesucht. Aber in Wirklichkeit sollten sie nur sagen «Fernsehen an!» - und dann wäre der Fernseher aus dem Nichts, aus der Decke gekommen und hätte gespielt. Wir denken manchmal an die Wunderanwendungen gar nicht.

So geht es den Laien im Moment, wenn sie mit der Maschine sprechen sollen. Man ist irritiert, verwirrt, findet es ungewohnt und sich nicht zurecht. Bleibt also noch ein wenig Zeit für die Wissenschaft, zwei der größten Probleme, vor denen sich Sprachsteuerung und Spracherkennung im Moment sieht, zu lösen. Da wäre zum einen der Zugang zu Weltwissen.

Das ist de Hoffnung: dass wir alles im Netz finden, und dass sich daraus auch Weltwissen bei der Maschine bilden kann. Im einfachsten Fall sind das erstmal Ontologien, Netze von Ober- und Unterbegriffen. Aber wir haben wirklich ganz viel Weltwissen: ein dreibeiniger Elefant, also einer der einen Unfall hatte, ist noch ein Elefant. Ein dreibeiniger Stuhl, dem ein Bein abbricht, ist ja kein Stuhl mehr. Woher wissen wir das?
Für den Rechner sind ganz viele Schlüsse gleich wahrscheinlich. Es gibt immer wieder überraschende Durchbrüche, aber so ein Wunschtraum wie: "Die Maschine, der zeigt man zehn Jahre lang alle Zeitungsbeiträge und alle Bücher und irgendwann kann man sich mit ihr unterhalten." - das hat so nicht geklappt. Ein Beispiel aus der Domäne ist: das System hat gesagt, vor dem 18. Jahrhundert waren alle Menschen ganz besonders. Woran lag das? Es gibt ja nur Biographien berühmter Leute. Während man heute sehr viele Beiträge findet. Und das System hat schon messerscharf geschlossen - aber das ist ja nicht das, was wir wissen.


Dieses Problem natürlich war noch vor zwanzig Jahren fast unlösbar. Heute, wo das Internet überall ist und damit auch unendliche Wissens-Ressourcen überall sind, sieht das schon anders aus. Man muss, was schwer genug ist, der Maschine nur noch beibringen, wie sie suchen soll. Die zweite große Hürde aber ist nicht weniger schwer: es geht um das bloße Verstehen. Etliche Bereiche unserer Sprache verstehen schon wir Menschen oft nicht: Ironie und Humor zum Beispiel. Und davon ist auch Apples Siri noch weit entfernt.

Also wir sind froh, wenn wir – so wie jetzt auch bei Siri – den Befehl aus dem gesprochenen Sprachstrom herausfiltern können. Es gibt ja dort so Beispiele: „Wenn es regnet, trag den Termin nicht ein.“ Das schafft ja SIRI nicht, Bedingungen zu verstehen, unter denen ein Befehl ausgeführt wird. Das ist ja noch sehr weit weg von Ironie oder einem Witz. Und möchten Sie, dass Ihr Rechner über Sie lacht?

Surround-Sound zu Hause - Wie der richtige Ohrenschmauß entsteht

Lautstärke ist bei weitem nicht alles - vor allem bei Surround-Sound nicht Viel hilft viel - zumindest bei Surround-Anlagen ist das nur die halbe Wahrheit. Worauf es ankommt, bei Aufstellung, Technik und Klang, und was die häufigsten Fehler sind - wir fragen einen Experten.
Sind Sie ein Filmfan? Lieben Sie Computerspiele? Oder genießen Sie gern Musik auf hohem Niveau? Dann dürfte eine Surround-Stereo-Anlage für Sie interessant sein. Eine Anlage also, bei der mehrere Boxen im Raum verteilt sind – und so Raumklang simulieren. Da fliegt der Helikopter eben wirklich von Links nach Rechts oder das Orchester ist klar und deutlich im Raum zu hören.
In den letzten Jahren wurden Surround-Anlagen immer günstiger. Worauf aber kommt es an beim Kauf? Sind die Boxen wichtiger, oder der Verstärker? Und was wird gern einmal falsch gemacht bei Kauf und Aufstellung der Anlagen?
Das wollen wir heute im „Fortschritt“ fragen. Und die Fragen gehen an Bernhard Rietschel von der Redaktion des Magazins „Audio“.

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Tablet-PCs: Muss es wirklich ein iPad sein?

Jedes Tablet-Modell muss sich am iPad messen: Apple hat der Branche ihre Grundpfeiler verpasst. Doch ist das iPad auch das beste Gerät? Das iPad auf Platz 2: die Stiftung Warentest hat 14 Tablets getestet. Welches Betriebssystem am besten läuft, was das Galaxy Tab von Samsung besser kann und worin sich die Geräte unterscheiden: ein Überblick über den Tablet-Markt.
Vor Gericht ist es ein bitteres Duell: Apple versucht seit einiger Zeit, den Verkauf des Tablet-PCs von Samsung, Galaxy Tab genannt, zu verbieten. Vorerst mit Erfolg: nach einer einstweiligen Anordnung darf Samsung das Galaxy Tab 10.1 in Deutschland nicht verkaufen - und brachte kürzlich mit dem Galaxy Tab 10.1N eine neue Produktvariante auf den Markt, die die beanstandete Ähnlichkeit mit dem iPad 2 von Apple umschippern soll.
Doch auch ohne diesen Streit ist es ein unbestrittener Fakt: wenn jemand ein Tablet baut, dann muss dieses sich am iPad messen lassen. Das iPad ist und bleibt der Standard der Branche. Doch ist es auch das beste Gerät?
Wie gut sind Tablets, die sehr viel weniger als die Geräte von Samsung und Apple kosten - und was kann das Tablet von Blackberry? Welches Betriebssystem eignet sich am besten für die Touchscreen-Bedienung? Und stecken hinter dem Erfolg von Apple im Tablet-Sektor auch rationale Gründe jenseits von Hype und Fankultur?
Das fragen sich vor Weihnachten nicht nur viele Menschen beim Geschenke kaufen - das hat sich auch die Stiftung Warentest gefragt, und 14 Tablets untersucht. Was dabei herausgekommen ist, wollen wir wissen und fragen nach bei Michael Wolf, test-Redakteur bei der Stiftung Warentest.

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Diebstahlschutz 2.0 – Wenn Langfinger es auf Handy und Laptop abgesehen haben

Ihr Vorteil ist auch ihr Nachteil: weil Laptop und Handy auch unterwegs nutzbar sind, werden sie auch schnell geklaut Wenn Handy oder Laptop geklaut werden, ist der Ärger groß - aber moderne Programme können helfen. Fernortung, den Dieb fotografieren, das Gerät sperren - was davon ist erlaubt? Und welche Versicherung zahlt?
Ein gestohlener Laptop oder ein geklautes Smartphone – dem modernen und digitalen Menschen kann fast nichts Schlimmeres passieren. Das sind nicht nur Arbeitsgeräte, sondern Lebensspeicher: sie enthalten private Nachrichten, Fotos, Musiksammlungen, Ideen und Erinnerungen. Unsere Technik wird mobil – und auch die Diebe werden mobil. Der Klau moderner Technikgeräte erlebt einen nie gekannten Boom. Wie kann ich mich schützen? Kann ich mein Gerät aus der Ferne orten? Darf ich mit der Webcam Fotos von den Dieben machen? Es sperren und unbedienbar machen? Ein paar Tipps zum modernen Diebstahlschutz:

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So banal es klingen mag: Das Allerwichtigste ist, sich die Seriennummer sicher zu notieren. Die braucht man nicht nur zur Anzeige. Mit ihr kann man das Gerät nach einem Klau auch in Diebstahl-Datenbanken im Netz eintragen. Eine regelmäßige Datensicherung und passwortgeschützte Benutzerkonten sind ebenfalls einfach gemacht. Doch wenn der Diebstahl erfolgt ist, und das Gerät vielleicht schon wieder einen neuen Besitzer hat?

Wenn jemand das Handy gestohlen hat, ist das ja klar: das ist ein Diebstahl. Auch wenn jemand das Mobiltelefon zum Beispiel findet, wäre das eine strafbare Handlung, wenn er es nicht zurückgibt: nämlich die sogenannte Fundunterschlagung.

Das sagt Udo Vetter, Fachanwalt für Strafrecht und Betreiber des renommierten lawblogs. Nun gibt es da einige Programme, die für einen Bestohlenen ziemlich reizvoll klingen.
Sie heißen „Undercover“ oder „Hidden“, „Prey“ oder „Adeona“. Wurden sie vor dem Diebstahl auf dem Gerät installiert, können sie können aus der Ferne die Kamera und das Mikrofon aktivieren, Bilder des Diebes aufnehmen oder am Bildschirm mit beobachten, was er so macht. Eine Art versteckte Kameraüberwachung. Klingt reizvoll, hilft aber leider nur begrenzt, sagt Udo Vetter


Auch ein Straftäter verliert nicht seine Persönlichkeitsrechte. Wobei man sagen muss: die Veröffentlichung im Internet, zum Beispiel ein öffentlicher Fahndungsaufruf auf Facebook, wäre mit Sicherheit rechtswidrig. Das darf man nicht. Was man allerdings auf jeden Fall darf, ist das Bild bei der Polizei abliefern, wenn man eine Strafanzeige macht.

Denn auch der Dieb hat auch nach dem Klau ein Recht am eigenen Bild. Und könnte bei Veröffentlichung klagen, sagt Udo Vetter.

Und der Dieb würde auch Recht bekommen. Dass der vielleicht hintenrum, weil er klagt, dann wegen Diebstahls verfolgt und verurteilt wird, das sind zwei Paar Schuhe.

Etwas anders gestaltet sich das, wenn die Rechte des Diebes nicht verletzt werden. Die Festplatte aus der Ferne löschen, das Gerät sperren, auf dem Gerät Botschaften einblenden: auch das können Programme. Und: sie können, wenn das Gerät einen GPS-Empfänger besitzt, das gestohlene Teil orten und verfolgen, wo es sich bewegt. Das wiederum, so Jurist Udo Vetter, ist schon eher hilfreich – denn das Eigentum am gestohlenen Handy liegt ja noch immer beim eigentlichen Eigentümer.

Wenn man dieses GPS aktiviert und brauchbare Daten dazu findet, ist das durchaus zulässig. Allerdings ist dann auch wieder die Frage: Sie dürfen dann nicht zu dem Verdächtigen hinfahren, dem die Tür eintreten, ihm erstmal eine auf die Nase geben und ihr Handy herausverlangen. Sondern da ist auch der richtige Weg, eine Anzeige bei der Polizei zu machen – und hoffen, dass die Beamten dort in die Gänge kommen. Also, GPS halte ich für unbedenklich.

Hilft das alles nichts, und wurde man nun bestohlen, bleibt nur noch der Gang zur Versicherung. Doch welche Versicherung zahlt? Wenn die Geräte aus dem Auto geklaut wurden, hängt es am Ende von der Versicherung ab, erklärt Annegret Jende von der Stiftung Warentest:

In der Regel ist Diebstahl in der Teil-Kasko-Versicherung der Autoversicherung abgedeckt. Allerdings gilt das nur für Dinge, die auf einer Extra-Liste verzeichnet sind. Und da gehören in der Regel Handy und Notebooks nicht dazu, so dass die KFZ-Versicherung nicht zahlen würde.

In manchen Fällen ist das auch über die Hausratversicherung machbar.

Auch da sieht es schwierig aus. Es gibt einige Hausratsversicherungstarife, die auch den Diebstahl aus dem KFZ beinhalten. Aber auch da wird in vielen Tarifen explizit Handy- und Notebook-Diebstahl ausgeschlossen. Laptop und Handy gehören zum Hausrat und sind, wenn sie vom Wohnort, also dem Versicherungsort, gestohlen werden, sind diese versichert.

Und zu guter Letzt bieten viele Electro-Discounter eine Zusatzversicherung an. Laptop oder Handy gestohlen? Kein Problem, diese Versicherung springt ein – so die Werbung. Und die Realität?

Muss man auch genau prüfen. Da gibt es auch verschiedene Leistungsspektren bei den Versicherungen. In den sogenannten Basis-Tarifen ist der Einbruchdiebstahl nicht abgesichert. Bei den etwas teureren, leistungsstärkeren Tarifen ist der Einbruchdiebstahl ins Auto abgesichert - aber nur, wenn das Handy oder Laptop sich in einem nicht-einsehbaren, abgeschlossenen Kofferraum befindet. Und der Diebstahl muss zwischen 6 und 22 Uhr passiert sein. Da muss man da aber auch nochmal genau nachrechnen, ob sich das lohnt. Die Versicherung gilt maximal drei Jahre, und dann wird auch nur der Zeitwert ersetzt, abzüglich einer Selbstbeteiligung. Dann kommt nich hinzu: wenn das Handy wiederzubeschaffen in der gleichen Qualität zu teuer ist für die Versicherung, dann kann es sein, dass man ein gebrauchtes Ersatzhandy bekommt - und sogar ein anderes Modell kann es sein. Also man hat nicht wirklich einen interessanten Schutz.

Manche Notebook-Hersteller haben ein Diebstahlschutz-Programm bereits eingebaut. Und zum ersten Abschrecken in der Öffentlichkeit gibt es auch kleine Helfer-Programme, die wie eine Alarmanlage funktionieren: einmal aktiviert, geben Sie laut Alarm, sobald der Laptop bewegt wird. Die gute alte Sirene soll ja mitunter auch Diebe vertreiben.

Richtig heizen, aber wie?

Im Herbst wird in vielen Haushalten die Heizung wieder aufgedreht Wie jedes Jahr im Herbst kommt die Frage auf: Ab wann sollte man die Heizung anschalten? Bei steigenden Öl - und Gaspreisen überlegen sich viele zweimal ob sie schon beim ersten Kälteanzeichen die Heizung aufdrehen.
Auch wenn sich der erste Herbstmonat in diesem Jahr eher wie Sommer anfühlt, werden die Tage auch wieder kälter - und damit kommt die Frage auf: Heizen oder doch lieber drei Pullover übereinander anziehen? Schaut man sich die steigenden Öl- und Gaspreise an, tendieren viele eher zum altbewährten Zwiebelprinzip. Doch wenn es draußen erstmal gefriert und schneit, wird auch der größte Sparfuchs die Heizung einschalten.
Im Schnitt heizen die Deutschen 200 Tage im Jahr. Wie man Heizkosten sparen kann, weiß Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund: "Wenn man die Temperatur in den einzelnen Räumen nur um ein Grad verringert, kann man schon bis zu sechs Prozent Heizenenergie sparen", so der Experte.
Doch was sollte man beim richtigen Heizen noch beachten? Und was bringen technische Geräte wie Thermostate wirklich? Das erklärt Ulrich Ropertz im detektor.fm-Interview:

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Geocaching: Smartphones sorgen für Boom - und für Licht und Schatten

Im Herbst wird in vielen Haushalten die Heizung wieder aufgedreht Geocaching, die moderne Schatzsuche, wird immer beliebter - dank Smartphones machen immer mehr mit. Doch genügt das als Ausrüstung? Und wer passt auf das "System Geocaching" eigentlich auf?
Es sind die letzten schönen Herbsttage. Zeit und Möglichkeit also, noch mal draußen etwas zu unternehmen. Und da bietet sich etwas an, das in den vergangenen zehn Jahren zu einem Massen-Phänomen geworden ist: Geocaching.
Beim Geocaching begeben sich Stadtmenschen in die freie Wildbahn, um kleine Abenteuer zu erleben: Sie müssen nämlich bestimmte versteckte Orte finden. Und dank Smartphones, die auch GPS können, erfreut sich der Sport zunehmender Beliebtheit. Reicht so ein Smartphone zum Mitmachen? Und wer sorgt da überhaupt dafür, dass das "System Geocaching" zuverlässig funktioniert?
Darüber wollen wir sprechen - mit einem sogenannten Reviewer, einer Art Aufpasser in der Geocaching-Szene: Andreas Kramer im Interview.

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Fremdtinte für Drucker: Billiger und trotzdem gut?

Fremdtinten für Drucker: Billiger und trotzdem gut? Ein Liter Druckertinte eines namhaften Herstellers kostet mehr als die selbe Menge Chanel No. 5. Das muss nicht sein: es gibt auch billige Alternativen zu Originalpatronen. Doch was taugen die?
Drucken ist ein teuerer Spaß. Zwar bekommt man Tintenstrahldrucker mittlerweile zu Kampfpreisen nachgeworfen, die dazugehörigen Tintenpatronen sind allerdings oft alles andere als billig. Das Hamburger Abendblatt schrieb dazu vor ein paar Jahren, ein Liter Tinte würde umgerechnet 2875 Euro kosten, dreimal so viel wie die selbe Menge Chanel No. 5.
Den hohen Preisen kann man allerdings auch aus dem Weg gehen. Dritthersteller versprechen gleiche Druckqualität mit billigeren Patronen: so lassen sich im Idealfall bis zu 90 Prozent der Kosten sparen. HP, Epson und Co. allerdings sagen den Billig-Patronen den Kampf an: sie drohen mit Garantieverlust und warnen vor Defekten bei den Druckern. Ob da etwas dran ist und wie der Markt für billige Druckertinte aussieht, wollte auch die Stiftung Warentest wissen - und hat die Fremdtinten unter die Lupe genommen. Sind die Fremdtinten also genau so gut? Und was ist mit wiederbefüllten Patronen? Das fragen wir Volker Wartmann von der Stiftung Warentest im Interview.

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Digitalpianos - Was sie können und wo ihre Grenzen sind

Was klingt besser: klassisches oder digitales Piano? Ein Klavier ist vor allem: groß, schwer und teuer. Digitalpianos versprechen da Abhilfe. Doch sind sie auch ein vollwertiger Ersatz? Wie gut sind Digitalpianos - das wollen wir heute im Fortschritt wissen.
Egal ob Hobby oder Leidenschaft: Klavierspielen ist in aller Regel etwas für die etwas besser betuchten. Zum einen ist ein Klavier nicht ganz billig zu haben. Zum anderen bietet es sich an, zum Üben ein eigenes Häuschen zu haben – denn die Nachbarn bekommen unweigerlich etwas davon mit.
Rettung für beide Probleme, Kosten und Lautstärke, versprechen Digitalpianos. Die lassen sich auch mit Kopfhörer spielen und Kosten inzwischen unter zweitausend Euro. Doch können sie ein echtes Klavier ersetzen?
Die Stiftung Warentest wollte das genauer wissen – und hat ausführlich getestet. Mit Physikern, Musikern, Klavierexperten und zehn Digitalpianos.
Wie gut Digitalpianos klingen und wie gut ihre Bespielbarkeit ist, fragen wir darum einen Test-Redakteur: Michael Wolf erklärt im Interview die Ergebnisse des Tests.

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Dual-SIM-Handy - Zwei SIM-Karten in einem Handy

Kein lästiges Wechseln und auch keine zwei Handys mehr in der Tasche - Dual-SIM-Handys bieten Platz für zwei SIM-Karten gleichzeitig Eine berufliche und eine private Nummer - viele kennen das Spiel mit den zwei Handys. Die Lösung könnten Dual-SIM-Handys sein, in denen man zwei SIM-Karten in ein Handy integrieren kann.
In Deutschland gibt es 110 Millionen Handys, aber nur rund 60 Millionen Handy-Besitzer. Das heißt: rein statistisch hat jeder Deutsche fast zwei Handys.
Das können Handys von der Firma sein, Partner-Handys oder aber eine alte Rufnummer, die man weiter benutzen möchte. Manche haben vielleicht zwei Verträge, weil die verschiedene, sich ergänzende Vorteile bieten. Doch mit zwei Geräten unterwegs zu sein, ist meist auch nicht das Wahre und oft nervig. Erleichterung bei diesem Problem versprechen „Dual-SIM-Handys“ - Handys, die Platz für zwei SIM-Karten haben.
Was diese können, welche Probleme es aber auch geben kann und was von Adaptern als Alternative zu halten ist, das beantwortet Rafaela Möhl.

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Mini-HD-Cams machen das Filmen einfach - aber haben sie eine Zukunft

Der ehemalige Wirtschafsminister Wolfgang Clement testet auf der IFA 2003 einen Mini - Camcorder Die Kleinen produzieren HD-Aufnahmen und sind gerade mal so groß wie eine Zigarettenschachtel: HD Mini - Camcorder ermöglichen durch ihre einfache Bedienung jedem Nutzer hoch auflösende Bilder schnell und einfach zu produzieren. Doch wie lange gibt es sie noch?
Erinnern Sie sich noch daran, wie man im Urlaub ein paar Bilder oder Fotos machen wollte – und sich an der Technik halb tot schleppen musste? Die Zeiten sind definitiv vorbei.
Denn sogenannte „Mini–Camcorder“ drängen auf den Markt. Mit den Kameras, die so groß sind wie eine Zigarettenschachtel, kann man einfach und schnell Videos produzieren - in HD-Qualität. Weshalb sie zum Beispiel auch bei Bloggern sehr beliebt sind. Manche haben sogar eine „Shot – and – share“ Funktion mit der man aufgenommene Filme und Bilder direkt ins Internet laden kann.
Noch dazu sind die Mini-Camcorder verhältnismäßig günstig zu haben. Lohnt sich diese Anschaffung also? Das fragen wir Joachim Sauer.

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Smart-TV: Facebook kann jetzt auch fernsehen

Die neuen Smart-TVs verbinden Internet mit Fernsehen - zu sehen bei der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin Immer mehr Menschen wollen nicht bloß Fernsehen, sondern sich auch über das Gesehene sofort bei Facebook, Twitter oder anderen Social Media Plattformen austauschen. Die neuen Smart-TVs vereinen beides in einem Gerät - Fernsehen und Internet.
Die Sportschau sehen und gleichzeitig mit den Freunden per Facebook diskutieren? Die ARD/ZDF Online-Studie 2011 hat herausgefunden, dass das bei 80 Prozent der unter 25-Jährigen schon üblich ist. Mit dem Smartphone oder dem Laptop auf dem Schoß wird parallel zum Fernsehen bei Social-Media Diensten mit der Community über das gerade gesehene diskutiert. Die neuen Smart-TVs vereinen beides: klassisches Fernsehen und Internet. Damit können Inhalte vom heimischen PC direkt auf den Fernsehbildschirm gezogen werden.
Der Komfortfaktor für den Nutzer: Er kann sich, unabhängig von Sendezeiten, sein Fernseh-Programm aus Online-Mediatheken selbst zusammenstellen und auf dem Fernsehbildschirm ansehen. Vorgestellt werden die Smart-TVs derzeit auf der Internationalen Funkausstellung „IFA“ in Berlin zu sehen.
Was die Smart-TVs noch können und ob sie sich in Zukunft in den Wohnzimmern durchsetzen werden, erklärt Klaus Illgner. Er ist Geschäftsführer des Instituts für Rundfunktechnik in München und hat sich die neuen Geräte auf der IFA in Berlin angesehen.

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Amazon will mit eigenem Tablet Apple Angreifen

Apples iPad kriegt Konkurrenz vom Online Händler Amazon. Der Global Player drängt jetzt mit eigenem Tablet-PC auf den Markt? Nicht nur bei Musik und Videos tritt der Online Händler Amazon gegen Apple an - jetzt will Amazon auch in das Tablet-Geschäft einsteigen. Der iPad-Rivale soll um etwa 200 Dollar billiger sein. Eng wirds für den Apfel trotzdem nicht werden.
Noch steht Apple unangefochten an der Spitze des Tablet-PC-Markts. Doch bald könnte der Konzern Konkurrenz von Online-Händler Amazon bekommen. Amazon will schon im Oktober ein eigenes Tablet herausbringen. Es soll etwa 200 Dollar billiger als das iPad sein.
Mit diesem "Kampfpreis" könnte es zum echten Verkaufsschlager werden, vermutet "Netzökonom" Holger Schmidt von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Während eingefleischte Apple-Fans bereit seien jeden Preis für die Produkte mit dem Apfel zu zahlen, sei die zweite Generation offen für Alternativen, so Schmidt. Das Geschäft mit Tablet PCs wird ein boomender Sektor bleiben, weil es - dank einfacher Bedienung - so manchem Nutzer den Markt für Computer erst erschließe.
Doch warum ist es überhaupt möglich ein so günstiges Tablet auf den Markt zu bringen? Und hat Amazon damit eine Chance sich auf dem Markt zu behaupten?

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Sind Handystrahlen wirklich schädlich?

Keiner kann sich ein Leben ohne Handy vorstellen. Doch sind Mobiltelefone schädlich? Ein Leben ohne Handy: Für viele Menschen kaum vorstellbar. Doch immer wieder wird in den Medien über die Gefahr von Handystrahlungen berichtet. Zurecht? Zwischen Hysterie und sachlicher Vorsicht - einige Ratschläge.
Der moderne Mensch kann sich ein Leben ohne gar nicht mehr vorstellen. Wenn es mal kaputt ist oder verlegt wurde, fühlen wir uns unwohl, hektisch. Und wenn wir etwas vergessen haben oder uns verspäten, ist der Griff dahin schon vollkommen automatisiert. Die Rede ist natürlich vom Handy. Doch immer wieder hört man auch davon, dass die Mobilfunk-Strahlung schädlich sein soll. Da ist von Krebs die Rede, von Menschen die sich in Schutzanzügen begeben oder in Funklöcher ziehen, von Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit.
Eine neue Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation WHO kommt denn auch zu dem Schluss: "Möglicherweise krebserregend" könnte die Handystrahlung ein.
Wie das einzuordnen ist, und ob an der Gefahr durch Handy-Strahlung etwas dran, weiß man im Bundesamt für Strahlenschutz. Dort wurden nicht nur zahlreiche Einzelstudien durchgeführt, sondern auch warnende Studien auf ihre Grundlage hin überprüft. Das Ergebnis erklärt Anja Schulte-Lutz vom Bundesamt für Strahlenschutz.

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Laserdrucker für zu Hause - lohnt sich das?

Wuchtige Laserdrucker: ein Anblick, der sich früher nur in Büros bot, ist inzwischen auch auf heimischen Schreibtischen eingezogen. Laserdrucker sind teuer und lohnen sich nur bei großen Mengen? Das war mal. Teuere Tintenpatronen und billige Modelle machen sie zu attraktiven Alternativen. Doch lohnt sich das zuhause wirklich?
So ziemlich jeder hat einen Drucker zu Hause stehen, meistens einen Tintenstrahldrucker. Die galten lange Zeit als die preiswerte Variante. Doch Tintenpatronen sind teuer und so eine Patrone mitunter schnell mal leergedruckt. Auf der anderen Seite gibt es den Laserdrucker, bekannt aus zahlreichen Büros. Die können viel und schnell drucken, wenn sie erstmal warmgelaufen sind. Doch für den Heimeinsatz waren sie lange zu teuer.
Das hat sich jedoch in den letzten Jahren geändert: billige Modelle machen die Anschaffung eines Laserdruckers durchaus überlegenswert. Wir erklären, welche Druckervariante sich für wen lohnt und worauf man sonst noch achten sollte.

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Mobilfunknetze im Vergleich

Mobilfunkanbieter im Test: Funklöcher gab es selten - weder auf dem Land noch in der Stadt. Vor jedem Handyneukauf oder Vertragswechsel stellt sich die Frage: Welches Mobilfunknetz ist am besten für mich? Wie groß sind die Unterschiede beim Telefonieren und den Datendiensten?
Zur Auswahl stehen für Mobilfunknutzer in Deutschland vier Mobilfunknetze: Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus. Die Stiftung Warentest nahm die vier Anbieter kürzlich unter die Lupe. Im Test kam es vor allem auf die Leistungen beim Telefonieren und mobilen Surfen an. Fazit: Die beiden größten Anbieter, Telekom und Vodafone, schneiden am besten ab. O2 belegt den dritten Platz, gefolgt von Schlusslicht E-Plus.
Die Netzabdeckung war bei allen Anbietern gut. Die Ladegeschwindigkeit von Webseiten variiert jedoch stark.
Warum das so ist, welches Netz für welchen Nutzertypus am besten geeignet ist und wie sich das letztendlich auf den Preis auswirkt, haben wir Jürgen Nadler gefragt, den Leiter der Abteilung Produkttests bei Stiftung Warentest.

Was der neue Digitalradio-Standard kann, was er besser kann als sein Vorgänger DAB, und was das für Kunden und Hörer bedeutet, klären wir mit Michael Reichert. Er ist Leiter des Projektbüros Digitalradio und bei detektor.fm im Interview.

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Das Radio von morgen? DAB+ startet bundesweit

Über 90 Jahre wurden Radioprogramme per Ultrakurzwelle (UKW) verbreitet. Nun soll das Digitale Audio Broadcasting (DAB+) das Radiohören revolutionieren Radiohören war jahrzehntelang durch das Suchen der jeweiligen UKW-Frequenz des Lieblingssenders geprägt. Nun wird auch das Radiohören als letztes aller Medien digital - mit DAB+. Was DAB+ kann, was Hörer dafür brauchen - ein Überlick.
Fernsehen wird 3D, Zeitungen kommen aufs iPad, das Internet kommt ins Handy – alle Medien sind rapide im Wandel. Alle? Nicht alle. Das Radio kommt seit über 90 Jahren per UKW. Und das ist alles andere als digital. Doch damit ist nun endlich Schluss. Gestern startete bundesweit der neue Digitalradio-Standard namens DAB+.
Der Weg zu DAB+ ist lang, mit Millionen von Euro gepflastert und voller Rückschläge. Bereits in den neunziger Jahren hatte man in Deutschland versucht, den Digitalrundfunk zu etablieren - damals noch mit dem Standard DAB (Digital Audio Broadcasting). Was damals noch als Revolution der Informationsübertragung galt, ist heute in den Augen der Kritiker mit Hinsicht auf Internet und Smartphones ein Relikt aus der medialen Steinzeit.
Zur Wahrheit gehört aber auch: unterwegs kann DAB+ vieles, was UKW noch nie und Internet noch nicht kann. Und damit schließt der neue Standard eine Lücke.

Was der neue Digitalradio-Standard kann, was er besser kann als sein Vorgänger DAB, und was das für Kunden und Hörer bedeutet, klären wir mit Michael Reichert. Er ist Leiter des Projektbüros Digitalradio und bei detektor.fm im Interview.


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Cloud Printing Services - Mobil drucken aus der Wolke

Cloud Printing Services sollen Druckvorgänge immer und überall ermöglichen. © Google Um das Arbeiten unterwegs noch effektiver zu machen, kommt nach dem Cloud Computing nun auch das Cloud Printing. Dieser neue Service ermöglicht es Außendienstmitarbeitern kurzfristig und vor allem mobil wichtige Unterlagen überall auszudrucken.
Der klassische Arbeitsalltag wird von vielen schon per Smartphone und Tablet-PCs bewältigt. Das hat den Vorteil, dass man überall vernetzt ist und dank Datenspeicherung im Netz überall auf Präsentationen und eigene Dokumente zugreifen kann. Ein Problem gibt es dann aber doch noch: Wie bringe ich diese ganzen Daten aufs Papier? Nach der Datenwolke soll nun auch eine Druckerwolke entstehen und das mobile Drucken ermöglichen.
Ansätze gibt es dabei viele: Zum einen der Drucker, dem die Dokumente per Mail zugeschickt werden. Der andere ePrint-Drucker funktioniert mit einer eigenen App. Wie diese Drucker genau funktionieren und wie einsatzfähig sie schon sind, erklärt Martin Bayer, Redakteur der Zeitschrift Computerwoche im Interview:


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Fernsehen via Satellit - analoge Übertragung vor der Abschaltung

Könnten ap April nutzlos werden: Satellitenschüsseln, deren Empfänger noch nicht auf digitale Signale umgestellt sind Alles wird digital – auch die Fernsehübertragung via Satellit. Spätestens im April wird die analoge Übertragung über Astra abgeschaltet. Warum das geschieht und was Nutzer tun müssen, um nach der Abschaltung nicht ins Schwarze zu gucken, erklärt "Fortschritt" in dieser Woche.
Hunderte Sender, auch aus dem Ausland, die einfach durch Luft kommen und das auch noch umsonst. Fernsehen via Satellit hat viele Fans. Doch in 8 Monaten könnte es für einige von denen könnte der Fernseher bald nur noch schwarz-weißes Rauschen zeigen.
Die analoge Übertragung über ASTRA wird nämlich spätestens am 30. April abgeschaltet - für manche Sender schon früher.
Was das für Freunde des Fernsehens über Satellit bedeutet, erklären wir in dieser Woche in "Fortschritt".

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Elektronik aus dem Drucker - der Computer auf jeder Oberfläche

Klein, dünn, biegsam - das macht die gedruckte Elektronik so vielseitig. Hier eine hocheffiziente Solarzelle, die bald z.B. Displays auf Papier mit Strom versorgen könnte. Kleine Displays auf Verpackungen, biegbare Videofolien, Tapeten mit Tasten darauf, Lichtfolien mit Solarversorgung, Lautsprecher in Plastikfolien - die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Ein kleiner Einblick in die Boom-Technologie von morgen.
Einen Drucker haben die meisten von uns wohl zu Hause. Und einen Haufen Elektronik auch. Nun können unsere Drucker ein paar Seiten Papier bedrucken. Doch bald schon soll es möglich sein, elektronische Teile einfach auszudrucken.
Elektronik aus dem Drucker - klingt nach Zukunftsmusik. Doch gerade in den letzten Jahren hat die Wissenschaft in diesem Bereich hier sehr spannende Fortschritte gemacht.
Welche das sind, was mit „gedruckter Elektronik“ so alles möglich sein könnte und wie der Weg bis dahin aussieht, darüber sprechen wir mit Dr. Hans Martin Sauer. Er ist Leiter der Forschungsgruppe Funktionales Drucken am Institut für Druckmaschinen und Druckverfahren der TU Darmstadt.

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Smartphone: Android gegen Apple auf Kosten von Nokia und Blackberry?

Smartphone: Android gegen Apple auf Kosten von Nokia und Blackberry? Machen Android, Apple und Windows das Rennen auf den Smartphones unter sich aus? Und welche Zukunft hat der einstige Primus "BlackBerry"? Der Smartphone-Markt ist in Bewegung. Ein Blick in die Glaskugel.
Die Smartphones bringen uns all die Möglichkeiten des Netzes in die Hosentasche. Doch spätestens bei der Frage, welches Smartphone es denn sein soll, wird es kompliziert.
Eine der wichtigsten Fragen bei der Wahl des Smartphones lautet: Welches System will ich eigentlich haben? Ein iPhone? Oder doch ein Gerät, das mit Android läuft, dem offenen Betriebssystem von Google? Und was ist mit den beiden Firmen, die früher einmal die absoluten Giganten auf diesem Markt waren: Nokia und BlackBerry? Haben deren Plattformen eine Zukunft - oder müssen deren Besitzer sich Sorgen machen? Das wollten wir von Markus Eckstein wissen. Er ist Redakteur bei Europas größtem Telekommunikations-Magazin, Connect.


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Tablet Computer - worauf muss man achten?

Neben Shopping und Mails lesen kann man im Auto auch Webradios hören - hier in einem BMW. Tablet-Computer, diese kleinen Mini-Computer, sind der Elektroniktrend des letzten Jahres. Mittlerweile sind viele Hersteller auf dem Markt aktiv und wollen die kaufkräftige Zielgruppe der mobilen Internetnutzer erreichen. Doch worauf muss man beim Kauf achten?
Zeitungsverlage hoffen mit ihnen endlich neue Umsatzquellen erschließen zu können, Spielehersteller verdienen schon jetzt gutes Geld mit Anwendungen für diese kleinen mobilen Geräte und als urbaner Trendsetter kann man sich ohne Tablet-PC eigentlich nicht mehr beim Latte Macchiato Trinken sehen lassen.
Doch wie entwickelt sich dieser Markt, der vom amerikanischen Computerriesen Apple mit seinem iPad angeheizt wurde? Welcher Tablet-PC passt zu meinem persönlichen Vorlieben? Oder gibt es Dinge, auf die ich beim Kauf unbedingt achten sollte?
Das haben wir Thomas Rau, Ressortleiter Hardware beim Computermagazin PC-Welt, gefragt.


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Cloud-Computing bringt neue Strategien in der Cyber-Kriminalität

Wurde zum Sinnbild für die Speicherarten, bei denen die Daten nicht mehr auf dem eigenen Rechner liegen: die Wolke. Beim Cloud Computing liegen die eigenen Daten nicht mehr auf dem Rechner, sondern irgendwo im WWW. Das hat auch neue Strategien in der Cyber-Kriminalität zur Folge. "Cloud-Napping" ist der neueste Clou dort. Ein Expertengespräch über neue Strategien und neue Gefahren.
Inzwischen schon mehr als ein neuer Hype auf dem IT-Markt ist das Cloud Computing. Man nehme alle seine Daten und speichere sie statt auf dem Rechner in einer Wolke, die in den Weiten des World Wide Webs schwebt. So oder so ähnlich kann man sich das Cloud Computing vorstellen.
Es klingt nach Zukunftsmusik: aber beliebte Anwendungen wie die Dienste von google oder die "Dropbox" sind genau das: cloud-basiert. Mit dem Chromebook von google kam jüngst das erste Notebook auf den Markt, das ausschließlich auf diesem Datenverwahrungsprinzip basiert. Das heißt die Urlaubsfotos, Diplomarbeit oder Bankinformationen sind nicht mehr auf einem Speicher in meinem Computer zuhause, sondern in einer Cloud im Netz.
Das birgt natürlich auch neue Gefahren und hat ein radikales Umdenken zur Folge - nicht nur bei den Nutzern, sondern auch bei Kriminellen. Plötzlich ist nicht mehr allein der Rechner das Ziel potentieller Hacker-Angriffe. Und bei einem erfolgreichen Eindringen in die Cloud stehen wiederum nicht mehr nur die Daten einer Person, sondern unendlich vieler Nutzer dem Hacker offen. Wo diese digitale Wolke eigentlich hin schwebt, wie viele meiner persönlichen Daten darin gut aufgehoben sind und wer wohlmöglich darauf noch so alles zugreifen kann, das beantwortet Sandro Gaycken vom Institute of Computer Science der FU Berlin.

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Universal-Fernbedienungen: teuer gleich gut?

Eine unter vielen: die Universalfernbedienung “Harmony 700 Manch einer verzweifelt bei der Vielzahl an Fernbedienungen im Wohnzimmer. Universal-Fernbedienungen versprechen Abhilfe. Muss es ein teures Top-Gerät sein? Und was taugen Smartphones als Fernbedienung?
Zu Hause auf dem Sofa schön Musik hören, DVD schauen, Fernsehen – für die meisten Menschen gehört das zur Freizeit einfach dazu. Doch nicht selten kommt zum Kabelsalat ein Fernbedienungs-Wirrwarr. Für Fernseher, Receiver, Verstärker, Radio, DVD-Player – im Prinzip ist diese Liste nach oben hin fast offen. Und wehe, wenn dann mal eine Fernbedienung weg ist.
Die Lösung für dieses – zugegebenermaßen kleine Luxusproblem, das ja doch sehr nervig ist – sind Universalfernbedienungen: eine für alles quasi. Die Preisspanne reicht von geringen zweistelligen Summen bis weit über 100 Euro. Manche haben Displays und Touchscreens, andere wiederum nur sehr wenige Tasten. Wer sich für eine Anschaffung entscheidet, kann also vieles falsch machen. Worauf es ankommt, das fragen wir Sven Hansen, Redakteur für "Audio und Video" beim Fachmagazin c`t.


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Surfsticks - die unbegrenzte Surf-Freiheit?

Auf der Wiese im Netz surfen - UMTS-Sticks machens möglich Sie versprechen das weltweite Netz: immer und überall, auch unterwegs. Surfsticks, die man einfach an den Laptop anstecken kann. Was sie können, und warum ein Geschwindigkeitsschub bevorsteht.
Die Zeiten, in denen man zum "online gehen" mit einem Telefonkabel durch die Wohnung rannte, sind lange vorbei. Heute können wir überall online gehen – sogar im Zug und im Park draußen. Zu verdanken haben wir das den sogenannten UMTS-Sticks, auch Surfsticks genannt. Die steckt man per USB an den Laptop an, und schon ist das Internet da.
Doch natürlich herrscht auch hier ein Dschungel an Angeboten, Tarifen und kruden Abkürzungen. Mit etwas Geduld kann man sich durch diesen Dschungel durchwühlen - und findet so zum besten Angebot. Worauf es dabei ankommt, wo die Stolperfallen liegen und warum das Surfen mit Surfsticks in eine neue Hochgeschwindigkeits-Runde geht, erklären wir in dieser Woche im "Fortschritt".


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HbbTV - das Fernsehen von Morgen?

Wird HbbTV die Fernsehwelt revolutionieren, wie einst das Farbfernsehen? HbbTV ist der Anwärter für eine TV-Revolution. Es soll das Internet mit dem TV verschmelzen und damit eine neue Dimension des Fernsehens bieten. Was das TV von morgen alles können wird - ein Expertengespräch.
Seit kurzem bewegt sich der TV-Markt rasant. Man könnte sagen: er verschmilzt mit dem Internet. Und so ist interaktives Mitspielen bei einer Quizshow, das Einblenden von Statistiken bei einem Fußballspiel auf Knopfdruck oder das zeitversetzte, spätere Anschauen von Sendungen heute eigentlich keine Zukunftsmusik mehr, sondern längst Realität.
HbbTV heißt das Zauberwort. Denn das soll der Fernsehstandard von morgen werden und das Fernsehen in die neue Zeit überführen. Hinter HbbTV steht ein europäisches Konsortium. Und dessen Vorsitzender ist Klaus Illgner-Fehns, Direktor des Instituts für Rundfunktechnik, wo HbbTV auch entwickelt wurde. Wir haben mit Klaus Illgner-Fehns über Möglichkeiten, neue Anwendungen und die Zukunft von HbbTV gesprochen.


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Ist Solarenergie die Alternative für jedermann?

Was im Großen funktioniert, geht auch im Kleinen: Solaranlagen können heute auch auf kleinen Dächern und Einfamilienhäusern effektiv verbaut werden.Öl- und Gaspreise klettern immer weiter, die AKWs sollen vom Netz, und Windkrafträder sind nicht gerade schön und unpraktisch für den Einzelnen. Sind Solaranlagen die Lösung?
In Deutschland tobt eine heftige Diskussion – und zwar um die Frage, wie unsere Energieversorgung von morgen aussehen soll. Die Atomkraftwerke, so viel ist seit kurzem klar, sollen binnen zehn Jahren alle vom Netz. Ob die Versorgungssicherheit ohne Atomkraft weiter gegeben ist, da streiten sich viele Experten. So mancher könnte da aktuell auf die Idee kommen, sich ein wenig selbst darum zu kümmern, dass es bei ihm im Haus Strom gibt und warmes Wasser.
Solarversorgung ist heute unser Thema in der Rubrik „Fortschritt“. War das früher noch etwas für Exoten, gibt es die Ausrüstung für eine Solaranlage am eigenen Haus heute zum sogar schon selbst-zusammenstellen beim Online-Versandhändler.
Welcher Aufwand und welche Kosten mit einer Umrüstung verbunden sind und warum gerade jetzt ein guter Zeitpunkt hierfür ist, darüber sprechen wir mit einem Experten: Philippe Welter, Herausgeber des Solarstrom-Magazins „Photon“.

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Aus gut mach besser: Die neuen SSD-Festplatten

So funktionieren bisher die Festplatten: mechanisch - indem ein Lese-Schreib-Kopf über eine sich drehende Platte fährt.Sie sind zwar kleiner, aber viel schneller: die neuen SSD-Festplatten. Die drängen zunehmend auf den Markt. Über Preise, Vorteile und Gefahren sprechen wir mit einem Experten.
Never touch a running system. Dieser schöne aus der Informatik stammende Spruch meint ungefähr so viel wie: wenn ein System einmal läuft, lass es einfach in Ruhe.
Komischerweise scheint diese Regel für die PC-Welt gerade nicht zu gelten. Denn in kaum einen Bereich verändern sich die Bauteile und Komponenten derart schnell, wie im Computer. Ein Beispiel dafür: unsere Festplatten. Die wurden in den vergangenen Jahren immer größer. Und sie arbeiten seit Jahrzehnten gleich. Eine runde Scheibe wird von einem Lesekopf beschrieben, die Scheibe dreht sich, der Kopf bewegt sich – im Prinzip also wie ein Schallplattenspieler.
Doch diese Technik soll abgelöst werden, durch eine neue Festplatten-Generation. Darüber sprechen wir mit Boi Feddern, Redakteur beim Computermagazin c't.


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Der Laptop in der Wolke - Google bringt das Chromebook

Eines von zwei Chromebooks, die zum Start am 15.6. verfügbar sein werden Die Idee von Google: Alle unsere Daten sollen immer und überall verfügbar sein - und Festplatten überflüssig werden. Dem folgt auch das Chromebook. Gelingt Google damit der nächste große Coup?
Das Chromebook ist ein Notebook. Aber auch ein bisschen ein Netbook. Und weil es Daten gar nicht auf der eigenen Festplatte speichert, sondern in der virtuellen Wolke, ist es auch eine Art Cloudmaschine. Kurzum: so richtig zuordnen lässt sich das Chromebook nicht.
Google hofft, mit dem Chromebook eine ganz neue Geräteklasse erschaffen zu haben - und einen Schritt in die Zukunft des Arbeitens mit Computern zu gehen. Technikfans sind begeistert - Datenschützer und Google-Skeptiker aber schlagen Alarm.
Was das Chromebook kann und was es kostet, wann es kommt und wie es funktioniert, das erklären wir in dieser Woche in »Fortschritt«.

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Der 6te Sinn - was Smartphones und Computer ablösen könnte

Wir haben so viel Wissen wie nie - aber darauf zugreifen können wir meistens nicht. Wissenschaftler arbeiten an einer Lösung - und die könnte sogar Smartphones und PCs ablösen. Wir haben so viel Wissen wie nie - aber darauf zugreifen können wir meistens nicht. Wissenschaftler arbeiten an einer Lösung - und die könnte sogar Smartphones und PCs ablösen.
Das Netz hat unendlich viel Wissen gespeichert - aber immer darauf zugreifen können wir nicht. Wir brauchen ein Smartphone oder einen PC.
Wissenschafter an der weltberühmten Erfinderschmiede MIT arbeiten nun daran, diese Barriere zu beseitigen. Sie wollen unsere fünf Sinnen - sehen, schmecken, riechen, fühlen, hören - um einen "sechsten Sinn" ergänzen: zum Suchen von Informationen. Genau genommen sind es drei Geräte, die sich hinter der Idee verbergen:

  • eine Kamera, die Gesichter und Produkte um uns herum erkennt
  • ein Smartphone, dass hierzu Informationen aus dem Internet sucht
  • und ein Projektor, der diese Informationen auf jeder beliebigen Oberfläche zeigt

Das Gerät nutzt einfach unsere Umgebung und unsere Gesten - und projiziert Informationen, Bilder, Videos und sogar Tasten auf jede Wand, auf jedes Produkt, sogar auf unsere eigene Hand. Damit braucht es keinen Bildschirm mehr - und keine Tastatur!

Die Möglichkeiten sind unbegrenzt: auf einer Zeitung erscheinen zum Artikel passend aktuelle Videos, auf einer Fahrtkarte Informationen über Verspätung, auf einem Produkt im Supermarkt Kaufempfehlungen, auf einem Buch Zusammenfassungen und und und... Der Prototyp dafür existiert bereits, seine Komponenten kosten zusammen keine dreihundert Euro. Am MIT hofft man nun, innerhalb der nächsten zehn Jahre die Serienreife zu erreichen. Das würde unsere Smartphones und PCs ablösen. Welches Potential im "sechsten Sinn" steckt, erklären wir Ihnen in dieser Woche in "Fortschritt".

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Energiesparlampe - warum die Vorurteile unbegründet sind

Energiesparlampen aus mehreren Perspektiven mit Röntgenstrahlen durchleuchtet Die Europäische Union verbietet nach und nach den Verkauf von Glühbirnen - zugunsten von Energiesparlampen. Doch viele Menschen laufen Sturm gegen diese Entscheidung. Zurecht?
Als die Europäische Union im Herbst 2009 beschloss, Glühbirnen zu verbieten und stattdessen auf Energiesparlampen zu setzen, kochten besonders in Deutschland die Gemüter hoch. "Kompaktleuchtstofflampen", wie die Energiesparlampen im offiziellen Sprachgebrauch heißen, brauchen oft länger, um ihre volle Helligkeit zu erreichen – und sollen auch giftiger als ihre Vorgänger sein: Wird eine zerbrochene Energiesparlampe falsch entsorgt, droht eine Quecksilbervergiftung.
Der Norddeutsche Rundfunk berichtete Mitte April sogar, dass die Lampen schon beim normalen Betrieb giftige Stoffe in die Umgebung freisetzen würden. Viele Medien machen sich die Emotionen der Leute zunutze, sprechen nostalgisch von der „guten, alten Glühbirne“ und sehen die EU-Verordnung kritisch. Über Vor- und Nachteile von Energiesparlampen haben wir mit Thomas Müller, Energieexperte bei der Stiftung Warentest, gesprochen.

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Der neue Personalausweis: Praktisch - aber ist er auch sicher?

Der neue Personalausweis hat einen Chip, auf dem persönliche Daten gespeichert werden. Den elektronischen Personalausweis gibt es schon seit vergangenem Herbst. Das Bundesinnenministerium preist weiterhin die Vorteile dieser "Smartcard" an - Experten warnen aber trotzdem vor Sicherheitslücken.
Haben Sie schon einmal Ihren Personalausweis vergessen? Oder gar verloren? Dann wissen Sie ja, dass das ziemlich ärgerlich und unangenehm werden kann.
In Zukunft aber sollten Sie auf Ihren Ausweis noch besser aufpassen, denn er wird noch mehr können: er hat nämlich einen Chip, auf dem Daten gespeichert sind und man kann mit dem Ausweis bezahlen und unterschreiben.
In einer Zeit, in der sich alles ins Netz verlagert – Einkaufen zum Beispiel, oder Bankgeschäfte – soll der neue Ausweis als einheitlicher Identitätsnachweis dienen. Denn so etwas gibt es bisher nicht.
Den elektronischen Personalausweis hat uns Philipp Spauschus vom Bundesinnenministerium erläurtet. Er erklärt, welche Daten auf dem Chip gespeichert werden und warum der PIN-Code ohne den dazugehörigen Personalausweis für Kriminelle vollkommen nutzlos sei.
Einige Experten, allen voran der "Chaos-Computer-Club", warnen jedoch bereits seit der Einführung des elektronischen Personalausweises im Herbst 2010 vor Schwachstellen im System – die sollen es Hobby-Tüftlern aber auch Kriminellen mit einfachsten Mitteln ermöglichen, die Identitätsnachweise fernzusteuern. Das ist nicht gerade vertrauensfördernd, vor allem für die, die den neuen Ausweis schon in der Tasche haben.
Norbert Pohlmann leitet das Institut für Internet-Sicherheit an der FH Gelsenkirchen und gilt als Kritiker des neuen elektronischen Personalausweises.
Im Interview bemängelt er die günstigen Kartenleser ohne Tastatur und erklärt, warum man Internetaktionen mit dem neuen Personalausweis schnell durchführen sollte.

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USB adè? Die Thunderbolt-Schnittstelle kommt auf den Markt

Schnell und Unscheinbar: der neue “Thunderbolt”-Anschluss ist der vierte von links Egal ob Maus, Tastatur oder Lautsprecher: per USB schließen wir heute alles mögliche an. Doch ein neuer Anschluss drängt auf den Markt: Thunderbolt genannt. Ist das das Ende von USB?
Über den USB-Anschluss am Computer läuft inzwischen doch eigentlich alles: der Drucker, die externe Festplatte, Maus und Tastatur. Mit Kamera, MP3-Player und Handy können Daten in beide Richtungen übertragen werden – und nebenbei wird auch noch der Akku aufgeladen. USB hat sich allumfassend durchgesetzt.
Inzwischen aber bekommt USB ernsthafte Konkurrenz. Der Chiphersteller Intel nämlich hat - erst unter dem Namen "Light Peak", nun als "Thunderbolt" - eine neue Schnittstelle entwickelt, die nun in Rechnern von Apple in Serie auf den Markt kommt. Spätestens damit ist "Thunderbolt" in der Computer-Alltags-Welt angekommen, und es stellt sich für viele Nutzer die Frage: was bedeutet das?
Ob diese das Potential hat, USB zu verdrängen und wo die Vorteile der neuen Schnittstelle liegen. darüber haben wir mit Johannes Schuster gesprochen, Redakteur beim Computermagazin c´t.

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3D-TV - Wann kommt der Durchbruch?

Wie im Kino, so auch zu Hause: die meisten 3D-Fernseher funktionieren nur mit den dazugehörigen “Shutterbrillen”. Nach dem Kinosaal soll nun auch das Wohnzimmer von der 3D-Technik erobert werden. Seit einem Jahr sind die ersten Produkte auf dem Markt - der Durchbruch aber lässt noch auf sich warten. Ein Überblick.
Im Kino gibt's das schon seit einiger Zeit: Kassenschlager wie zum Beispiel "Avatar" in drei Dimensionen. An der Kasse wird’s dann ein bisschen teurer, Spezial-Brille aufsetzen und los geht die Reise in die plastische Welt der Illusionen.
Im vergangenen Jahr kamen dann die ersten 3D-Fernseher für das heimische Wohnzimmer auf den Markt – zunächst mit mäßigen Verkaufszahlen.
Warum das so ist, wie der neueste Stand der Technik ist und ob man die lästige 3D-Brille bald weglassen kann – darüber sprechen wir heute in „Fortschritt“- Technik bei detektor.fm.

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Vernetzte vier Räder: Das Internet kommt ins Auto

Neben Shopping und Mails lesen kann man im Auto auch Webradios hören - hier in einem BMW. Jede Woche zeigen wir ab sofort in "Fortschritt", wie Technik unser Leben verändert. Heute: das Internet kommt ins Auto - und mit ihm Entertainment, Business und mehr Sicherheit.
Wir befinden uns im Jahre 2011. Ganz Deutschland ist am Netz. Ganz Deutschland? Nein! Ein Ort ist noch immer frei vom Zugang zum Internet: das Auto.
Egal ob im Park, im Zug oder im Café: wir können heute beinahe immer und überall online sein. Da verwundert es fast, dass des Deutschen liebstes Kind noch immer nicht dabei ist. Internet im Auto? Bisher Fehlanzeige. Doch das ändert sich gerade. Die ersten Hersteller bringen Systeme auf den Markt, und auch einige Zulieferer tüfteln an Lösungen. Das scheint beinahe überfällig: denn der Smartphone-Markt zeigt den Weg. Internetnutzung ist Alltag geworden - und soziale Netzwerke, Mails und Lieblings-Webseiten will der moderne Mensch immer und überall verfügbar haben.
Eine aktuelle Studie zeigt: immer mehr Autofahrer wünschen sich das Netz mit an Bord. Was das alles für Vorteile bringen kann, wie weit die Systeme bisher sind, wo das größte Potential liegt und wann es endlich für jedermann soweit sein wird, beantworten wir in der ersten Ausgabe der Technik-Rubrik "Fortschritt".

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